KLIWODA
KLIWODA entwickelt eine klimaangepasste Strategie zum Schutz lokaler unterirdischer Wasserressourcen in der deutsch-polnischen Grenzregion. Im Mittelpunkt stehen eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung, Vorsorge gegenüber Extremwetterereignissen sowie technische Lösungen zur Rückhaltung, Reinigung und Versickerung von Niederschlagswasser.
Das Projekt im Überblick
Herausforderung
Der Klimawandel verändert Wasserverfügbarkeit und Extremwetterrisiken in Ostsachsen und der polnischen Grenzregion. Dadurch steigen die Anforderungen an Überflutungsvorsorge, Dürremanagement, Grundwasserneubildung und eine vorausschauende Bewirtschaftung der Wasserressourcen.
Projektziel
Ziel ist die Entwicklung einer nachhaltigen, klimaangepassten Strategie zum Schutz der lokalen unterirdischen Wasserressourcen. Dazu werden unter anderem Wasserbilanzen, Maßnahmen zur Klimaanpassung und technische Lösungen zur Reinigung und Versickerung von Niederschlagswasser untersucht.
Praxisbezug
Für Bad Muskau und Łęknica werden konkrete Lösungen entwickelt und in Pilotanlagen erprobt. Dazu gehören Systeme zur Rückhaltung, Reinigung und Versickerung von Regenwasserabflüssen von Verkehrsflächen sowie Verfahren zum Rückhalt von Mikroplastik und weiteren Schadstoffen.

Unsere Rolle im Forschungsprojekt
M&S Umweltprojekt ist Projektpartner im deutsch-polnischen Forschungsverbund KLIWODA. Gemeinsam mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden und der Wrocław University of Environmental and Life Sciences entwickeln wir klimaangepasste Lösungen für eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung in der deutsch-polnischen Grenzregion. Dabei bringen wir unsere fachliche Expertise insbesondere in den Bereichen Hydrogeologie, Wasserwirtschaft, Umweltmonitoring und technische Projektumsetzung in das Verbundvorhaben ein. Im Projekt werden unter anderem Lösungen für hydrologische Modellierung, Starkregen- und Überflutungsvorsorge, Niederschlagswasserrückhalt, Filtersysteme sowie Reinigung und Versickerung von Straßenabflüssen entwickelt und erprobt.
Projektdaten
Projekt: KLIWODA – Klimawandel und angepasste Wasserbewirtschaftung im Weltkulturerbe Muskauer Park
Projektgebiet: Bad Muskau / Łęknica, deutsch-polnische Grenzregion
Laufzeit: 01.01.2026 – 31.12.2028
Gesamtausgaben: 3.098.628 €
EU-Förderung: 2.478.902 €
Förderprogramm: Interreg Polen–Sachsen 2021–2027
Themenschwerpunkt: Anpassung an den Klimawandel, Katastrophenprävention und Katastrophenresilienz
Projektpartner
Im Forschungsprojekt arbeiten deutsche und polnische Partner gemeinsam:
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Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden – Projektkoordination
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M&S Umweltprojekt GmbH
Zusätzlich beteiligt sind unter anderem die Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau, das polnische Nationalinstitut für Kulturerbe sowie die Städte Bad Muskau und Łęknica.
